Die lange Strecke von Bodo nach Trondheim liegt hinter mir. Nun geht es darum, wie ich die letzten Wochen in Norwegen verbringe. Meine Route führt mich nicht, anstatt ursprünglich geplant nach Oslo, sondern nach Bergen. Zwei Tage verbrachte ich zur Erholung in der schönen Stadt Trondheim, bevor es weiter ging nach Süden.
Beitragszeitraum: 08. – 14. September 2020
Tag 64 Namsos – Brandsfjord
Dank der gestrigen Anstrengung und des bequemen Bettes habe ich hervorragend geschlafen. Dank des Wetters durfte ich aber einmal mehr meine Vollmontur anziehen, bevor ich mich auf den Weg machte.
Gestern musste ich meine Route noch etwas planen. Der direkte Weg nach Trondheim wäre möglich, ich hätte aber Wildcampen müssen. Bei diesem Wetter hatte ich aber absolut keine Lust dazu. Ich entschied mich deshalb für einen «kleinen» Umweg, um in einer Luxushütte übernachten zu können.
Bei der entscheidenden Kreuzung, welche von der direkten Route abzweigte, angekommen, rief ich kurz beim Campingplatz an. Da unterdessen die Saison vorbei ist, sind einige Campingplätze geschlossen, was ich unter anderem auch gestern erfahren musste. Am Telefon teilte mir die Frau mit, dass geöffnet und ebenfalls eine Hütte frei sei, ich solle ihr mein Name und meine Adresse doch kurz per SMS schicken.
Einige SMS hin und her stellte sich heraus, dass eine Bezahlung mit Kreditkarte o.Ä. nicht möglich ist. Ich war schon ein Stück durchs Nichts geradelt und schaute auf meinen Kartenapps erstmal nach einem Geldautomaten. Leider ohne Erfolg. Da ich aber unterdessen nicht wirklich eine andere Wahl hatte, als bis in den nächsten Ort zu fahren und auf einen Geldautomaten zu hoffen, strampelte ich weiter durch den Regen.
Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigten, hielt ich an um immerhin im trocknen eine kurze Mittagspause machen zu können. Nach der Pause wieder auf dem Rad, fing es auch gleich wieder an zu regnen.
Im nächsten Ort angekommen, setzte ich mich erstmal ins Café um mich ein bisschen aufzuwärmen. Gleich fragte ich die Leute dort nach einem Geldautomaten. Zum Glück war hier wirklich einer zu finden und sie erklärten mir wo. Einige Minuten später hatte ich ausreichen Bargeld, um in der Luxushütte übernachten zu können.
Bis anhin fuhr ich zwischen einigen Hügeln, vorbei an Seen und über Land. Nun kam aber ein kurzer Abschnitt entlang der Küste. Ich würde sagen es war schlimmer als die Etappe retour vom Nordkap. Der Wind peitschte gegen mich, sodass ich teilweise durch den Gegenwind auf der Strasse stehen blieb und der Regen fühlte sich an wie Hagelkörner, die in mein Gesicht prallten.
Aber auch dieses Stück überlebte ich und es ging an die letzten Aufstiege, bis ich endlich in die warme Luxushütte einchecken konnte. Nach einer warmen Dusche und der Einnahme von Turboessen für den nächsten Tag, schrieb ich etwas müde noch den letzten Blogpost fertig.

GPS mal wieder im Abenteuermodus 
Sieht man wie mir der Regen ins Gesicht peitscht? 

Meine absolute Lieblingsbeschilderung! 
Bohnen + Zwiebeln = Geschwindigkeit
Tag 65 Brandsfjord – Trondheim
Mein Körper wollte an diesem Morgen nicht aufstehen und das zum ersten Mal auf dieser Tour. Ich wollte eigentlich nur den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Das Wissen, dass es für heute nur noch etwa 80 Kilometer bis nach Trondheim sind, brachte mich dann schlussendlich doch irgendwie aus dem Bett.
Muss ich es noch erwähnen? Ich ging natürlich in Vollmontur aus dem Haus. Immerhin waren die ersten Kilometer des Tages bergab und ich konnte mich Anfangs etwas entspannen.
Etwas Spannendes ist an diesem Tag nicht passiert. Die Landschaft sah gleich aus wie bereits in den letzten Tagen. Irgendwann landete ich wieder einmal auf der Hauptstrasse und musste meine Motivationsmusik einschalten.
Nach etlichen Hügeln hoch und runter fand ich mich endlich beim Fährhafen nach Trondheim. Langsam spürte ich meine Beine doch ein wenig und die Strecken bergauf waren doch ein bisschen streng. Auf dem Weg zur Fähre fragte ich mich, ob die Personenfähre hoffentlich auch mein Fahrrad mitnahm. Wie sich herausstellte war dies aber kein Problem.
Da dies keine Autofähre war, fuhr sie um einiges schneller. Das war schon cool. Der Hafen in Trondheim befindet sich quasi im Stadtzentrum und bis zum Hotel hatte ich es nicht mehr weit. Nach dem Einchecken und einer warmen Dusche musste mal wieder etwas Ordentliche zu essen her.
Im Restaurant meiner Wahl, bestellte ich Pizza, Salat und Dessert. Die Speisekarten, meist auf Englisch oder Norwegisch, studiere ich oft nicht sehr genau und bestelle einfach. An diesem Abend führte das dazu, dass ich auf der Pizza einen Haufen Rucola hatte und der Salat bestand ebenfalls zum grössten Teil aus Rucola. Ich fühlte mich wie ein Hase. Immerhin war das Tiramisu zum Dessert ziemlich ordentlich und ohne Rucola 😊
Zurück im Hotel nahm ich noch an der Vorstandsitzung des SSCN per Videochat teil, bevor ich mich todmüde ins Bett legen konnte.

Essen, essen, essen! 
Tag 66 Trondheim
Tag 66 Trondheim
Einfach mal chillen. Wieder einmal ein Ruhetag. Ausser Essen und «Arbeiten» tat ich nicht besonders viel. Ich erledigte einige Pendenzen als JO Chef und unterhielt mich eine Ewigkeit mit einem meiner Kollegen per Videochat. Ansonsten verbrachte ich den Tag mit herumliegen. Ach ja, Wäsche musste natürlich auch noch gewaschen werden und meine weitere Tour sollte auch noch evaluiert werden.
Nach dem Motivationstief der letzten Tage, wollte ich ursprünglich einfach den direkten Weg nach Oslo und ab nach Hause wählen. In der Zwischenzeit aber wieder etwas Wärme und Trockenheit genossen, war die Motivation nicht mehr ganz so tief. Ebenfalls habe ich den Wetterbericht etwas genauer studiert und es scheint als ob in ca. einer Woche Traumwetter auf mich zukomme. Der dritte, relevante Punkt war, dass mir einige Leute wärmstens empfahlen, nicht direkt nach Oslo zu fahren, da dies sehr langweilig sei. Die Route entlang und durch die Fjords nach Bergen sei viel interessanter.
Eine Ewigkeit verbrachte ich in meinem Planungstool, bis ich endlich eine einigermassen gute Route hatte. Da war also nichts mehr mit «ab nach Hause». Einige Zeit informierte ich mich auch darüber, wie ich von Bergen nach Hause kommen würde. Naja ich hab das als Zukunftsproblem definiert. Vermutlich komme ich aber nicht ums Fliegen herum ☹
Tag 67 Trondheim
Wie es scheint hatte mein Körper die Erholung zwingend nötig. Ich wachte erst später als gewohnt und dafür top erholt auf. Fürs Frühstück entschied ich mich mal wieder zum Espresso House zu gehen. In diesem Laden habe ich bereits in Finnland einige Zeit mit «arbeiten» verbracht und wollte mal sehen ob das in Norwegen auch so gut funktioniert.
Da mein Hotel ziemlich zentral gelegen war, landete ich nach zwei Bürzelbäumen bereits in besagtem Café. Beim Eintreten war ich etwas erstaunt, da es ziemlich viele Leute hatte und in Finnland war ich fast alleine. Nichts desto trotz bestellte ich etwas Essbares und setzte mich an einen freien Platz. Um mich herum waren schon zig andere mit ihren Notebooks «beschäftigt» oder taten zumindest so als ob.
Um nicht als Aussenseiter dazusitzen, packte ich natürlich auch mein Notebook aus und begann meine Mailpostfächer aufzuräumen während ich mein Frühstück und vor allem den Kaffee genoss. Lange wollte ich eigentlich nicht in diesem Laden verbringen. Die «Arbeit» nahm dann aber trotzdem einige Zeit in Anspruch und erst gegen Mittag machte ich mich endlich auf, die Stadt zu erkunden.
Beim Einchecken vorgestern, meinte die Rezeptionistin, dass das Wetter am Freitag (heute) etwas besser sein sollte. Logischerweise glaubte ich kein Wort und war umso erstaunter, als es tatsächlich den ganzen Tag nicht regnete.
Richtig entspannt ging ich durch die Stadt, um mir einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Wie in jeder Grossstadt lagen auch hier die E-Scooter kreuz und quer herum und ich wollte diese sowieso schon lange Mal ausprobieren. Es ging also nicht lang und ich hatte die App heruntergeladen, mich kurz registriert und stand auf einem dieser dämlichen Trottinets.
Ziemlich enttäuscht von der langsamen Geschwindigkeit und des doch hohen Preises war ich bei meinem nächsten Ziel, einem Sportgeschäft, angekommen. Ich brauchte eigentlich nur einen Wasserfilter, da ich meinen Teuren unglücklicherweise irgendwo verloren hatte. Der Laden hatte nebst dem benötigten Filter auch einige andere coole Sachen, die ich am liebsten gekauft hätte. Zum Glück habe ich keinen Platz mehr im Gepäck.
Für den Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit nahm ich aus Faulheit natürlich trotzdem wieder das Trottinet. Trondheim ist eine ziemlich schöne Stadt. Ich genoss es richtig die alten Häuser, Kirchen und sonstige Sehenswürdigkeiten zu fotografieren. Irgendwie fiel es mir auf, dass die Leute scheinbar komplett entspannt und kaum gestresst unterwegs sind. Wenn ich zuhause mal nach Zürich gehe, rennt da jeder hastig mit dem Handy am Ohr durch die Strassen und es herrscht ein riesiger Stress. Meine Wahrnehmung könnte natürlich durch meine Gemütlichkeit etwas verfälscht worden sein, aber es war trotzdem auffällig.
Zurück im Hotel hatte ich ganz verpeilt, dass ja bereits wieder Freitag war und ich durfte mich ohne Bier mit meinen Arbeitskollegen unterhalten. Diese Tätigkeit hinter mich gebracht gings für mich in einen Biergarten um nichts desto trotz auch noch ein Bier und etwas zu Essen zu bekommen. Den restlichen Abend verbrachte ich dann noch mit fotografieren.


























Mhm mal wieder richtiges, dunkles Bier! 



Tag 68 Trondheim – Kyrksæterøra
Gerade pünktlich wachte ich ohne Wecker auf. Dachte ich zumindest. Ich prüfte kurz die Öffnungszeiten der Cafés rund herum und realisierte schnell, dass ich mich nochmals hinlegen konnte. Im Vergleich zu der übermotivierten Schweiz ist hier an einem Samstagmorgen um 8 Uhr noch nichts los und entsprechend sind auch alle Läden noch geschlossen.
Gemütlich packte ich also meine Sachen fertig zusammen, bevor ich mich zu einem kurzen Frühstück aufmachte. Dieses zu mir genommen ging es auch schon los. Pessimistisch in Vollmontur natürlich.
Entspannt ging es aus der Stadt heraus, entlang eines schönen Radweges. Am Rande der Stadt angekommen sah die Landschaft irgendwie aus wie zuhause. Als ob ich entlang des Zürichsee fahren würde.
In einem Geistesblitz hatte ich realisiert, dass morgen bereits wieder Sonntag ist und machte beim nächsten Halt einen Grosseinkauf. Einige Kilometer später traf ich seit langem, ich würde schätzen seit 700 Kilometern, wieder einmal auf Radreisende. Kurz angehalten, unterhielt ich mich ein Wenig mit Ihnen.
Die beiden waren Franzosen und hatten sich vor etwa einem Monat in Norwegen getroffen. Sie radelte bereits einige Monate durch Südamerika, bis sie ihre Reise dank Corona anpassen musste. Und was er so genau tat weiss ich auch nicht. Auf jeden Fall war er mit einem Fahrrad unterwegs, das ausschaute als würde es demnächst auseinanderfallen. Sie erzählten mir auch, dass sie von 10 Euro am Tag lebten. Auf die Frage wie das gehe meinten sie, dass gehe auch nur wen man sein Essen aus den Abfällen der Supermärkte besorge.
Auf einem Spielplatz im nächsten Dorf gabs für mich nach meiner speziellen, ähm spannenden, Begegnung erstmal Mittageseen. Als ich anschliessend im Einkaufszentrum kurz auf die Toilette wollte, fiel mir mal wieder auf, wie sehr ich diese Orte hasse. Da waren hunderte Menschen und die Toilette war irgendwo versteckt.
Es hatte den ganzen Tag nicht wirklich geregnet, nur kurz genieselt, was mich bereits sehr erstaunte. Am späteren Nachmittag musste ich sogar meine Sonnenbrille heraussuchen, da es mich tatsächlich wieder einmal blendete. So etwas gibt’s gar nicht dachte ich, genoss es aber umso mehr.
Auf dem Ziel-Campingplatz angekommen war niemand an der Rezeption und nach einem kurzen Telefonat sollte ich mich einfach irgendwo hinstellen. Gesagt getan und nach dem Abendessen hatten einige Camper sogar noch eine Münze übrig, damit ich eine warme Dusche geniessen konnte.



Sieht doch aus wie zuhause. Nicht? 




Tag 69 Kyrksæterøra – Kristiansund
Die Entscheidung für diese Nacht zu zelten stellte sich als Fehler heraus. Gestern dachte ich noch ich hätte genug Motivation gesammelt und so stark Regnen konnte es ja nicht. Mhm genau… Es hat logischerweise die ganze Nacht geschüttet und der Boden war einer Schlammpfütze gewichen. Mal wieder war alles klitschnass und musste so verpackt werden.
Es gibt nicht viel über diesen Tag zu erzählen. Die Landschaft wäre vermutlich mega schön, hätte ich etwas gesehen und hätte es nicht den ganzen Tag geschüttet wie aus Eimern. Ach ja, und die Temperatur lag bei 7 Grad was mich irgendwann dazu trieb die langen Handschuhe aus dem hintersten Winkel heraus zu kramen.
Alle Stunden versuchte ich während der Fahrt, damit es mir nicht noch kälter wurde, einen Riegel zu essen und unter dem Dach eines WC-Häuschen gab es ein kurzes Mittagessen.
Irgendwann peilte ich auch, dass noch eine Fähre auf mich wartete, juckte mich aber erstmal nicht. Ich fuhr weiter, bis ich eine Tankstelle mit Shop, in dem Licht brannte, sah. Schnell hielt ich an und sah mich bereits mit einem Kaffee an der Wärme. Ich stellte mein Rad ab und ging zur Tür. Verschlossen und niemand war da. Toll! Immerhin checkte ich kurz den Fährfahrplan und realisierte, dass ich die nächste Fähre gerade so knapp erreichen könnte.
Mit gutem Tempo ging es über die nassen Strassen, bis mich der Hunger einholte. Ich musste kurz anhalten, um etwas zu essen und pressierte nicht, da die nächste Fähre eh in einer halben Stunde fahren würde.
Wieder auf dem Rad, einige Kilometer weiter, sah ich auf meinem GPS, dass es nur noch ca. 2 Kilometer bis zum Fährhafen waren. Ich schaute auf meine Uhr. Es blieben mir noch zwei Minuten. Ich trat mit aller Kraft in die Pedale. Als ich die Fähre mit offenem «Maul» dastehen sah, war ich im ersten Moment erleichtert. Etwas näher dran sah ich aber die bereits geschlossene Barriere. Mit einem leisen «Shit!» hielt ich vor der Barriere an.
Da sah ich auf einmal eine Person an Deck und die Fähre fuhr den Meter zurück ans Dock. Ich war maximal glücklich, als sich die Barriere öffnete, ich an Bord konnte und nicht eine halbe Stunde in der Kälte warten musste. Ich bedankte mich beim Mitarbeiter der Fähre und setzte mich gleich darauf in den warmen Passagiersaal, um erleichtert einen warmen Kaffee zu schlürfen.
Man glaubt es kaum aber auf den letzten 10 Kilometer von der Fähre zum Campingplatz/Hotel kam tatsächlich die Sonne zum Vorschein. Meiner Motivation brachte das aber herzlichst wenig und ich war sehr erleichtert, als ich mein warmes Zimmer betrat.

Tag 70 Kristiansund – Molde
Die Gardinen zur Seite geschoben, schaute ich halb verschlafen nicht schlecht, als draussen noch alles trocken war. «Sobald ich da raus gehe, beginnt es sowieso zu regnen» dachte ich mir und machte mich langsam ans Frühstücken. Die Heizung in meinem Zimmer tat ihr Bestes und meine klitschnassen Sachen waren richtig trocken und mussten nur noch verstaut werden.
Als erster Abschnitt dieser Tour, wartete an diese Morgen eine Busfahrt auf mich. Durch den Tunnel, welcher unter dem Meer verläuft, war Fahrverbot für Radfahrer. Entspannte 10 Minuten in einem leeren Bus später, konnte ich mit pedalen beginnen. Das Wetter war zu meinem Erstaunen immer noch trocken. Dies sollte auch zu meiner Bewunderung bis nach dem Mittag so bleiben.
Über die eher kurze Etappe von 80 Kilometern war ich ebenfalls erfreut. Dies bedeutete nämlich, dass ich alles etwas gemütlich angehen konnte. So hatte ich ausreichend Zeit, um eine gemütliche Znünipause und einige Fotostops einzulegen.
Da ich mehr oder weniger der «Atlantic Coast Route» folge, führte mich der Weg über eine spannende Strasse, welche über mehrere Inseln hinweg führte. Ich hoffe die Fotos zeigen es etwas besser. Es waren quasi mehrere «mini» Inseln, welche mit einer Strasse verbunden wurden.
Ein Bushaltestellenhäuschen musste mal wieder als Mittagstisch herhalten. Leider war wieder einmal kein Rastplatz in der Nähe. Immerhin regnete es immer noch nicht und ich war ziemlich glücklich.
Nicht viele Kilometer nach der Mittagspause musste ich zwingend einen WC-Stop bei einer Bäckerei einlegen. Und man kann ja nie genug Essen zu sich nehmen auf einer solchen Tour… Kurz nachdem ich mich von diesem Zwangshalt aufmachte, begann es auch zu regnen. Immerhin nicht ganz so extrem wie gestern.
Meinen Ziel-Campingplatz erreichte ich trotzdem frühzeitig und gönnte mir mal wieder eine Luxushütte, da ich mittlerweile absolut keinen Bock mehr hatte auf eine nasse Nacht im Zelt. Bitter musste ich auch feststellen, dass mir mein hinteres Licht abgefallen sein muss. Der Ärger kam in mir auf, da das Ding ziemlich teuer war und ich jetzt in die Stadt musste, um mir ein neues Licht zu besorgen.
Nütze aber alles nicht und ich machte mich, nachdem ich mein Gepäck abgeladen hatte, die wenigen Kilometer auf zum nächsten Sportgeschäft. Nun habe ich dasselbe Licht erneut. Und glaubt mir ich montiere es ab jetzt bestimmt besser.
Zurück auf dem Campingplatz wartete eine warme Dusche, etwas zu Essen und das Schreiben dieses Beitrags auf mich.
Ja meine Motivation leidet unter dem Wetter ziemlich. Einer der wenigen Gründe um diese Tour noch fertig durchzuziehen ist die Hoffnung auf besseres Wetter. Sobald es drausen trocken ist, macht das Radfahren auch immernoch mega Spass, nur spielt das Wetter halt nicht wirklich mit. Nichts desto trotz freue ich mich langsam wieder auf Zuhause!
die letzten Beiträge:
Natürlich auch hier nochmals die letzten Beiträge verlinkt:
(Und natürlich könnt ihr euch gerne bei mir meldem um über neue Beiträge informiert zu werden)





WL 15. September 2020
Tobi
Wänn du vu bergä us nüd mit äm flugzüg wetsch gu. Vu det us chunsch mit Schiff/Fährä bis uf dännemark und vu det us mit äm velo hei :-). Ich wünsch dir nuch ä schüni Ziit
Walti
Tobias Zweifel 17. September 2020 — Autor der Seiten
Hoi Walti
Schüü das au du immer nuch debi bisch! Ich fahrä sicher nüd nuch ei mal dur Dütschland! Wie und wänn mini Heireis stattfindet, wird ich nuch usägfindä.
Liäbi Grüäss vum Skala
Rosmarie Lienhard 16. September 2020
Lieber Tobias, einfach super deine Leistungen. Ich denke auch das du nicht unbedingt per Flug nach Hause kommst.
Ich hoffe das Wetter benimmt sich für die nächsten Tage gut.
Und du kannst noch viel schönes und Interessantes Erleben.
Dann könnten dir deine Fans eventuell einen super Empfang bereiten. Wie immer du dich entscheidest, du musst dich alleine
entscheiden. Ich freue mich natürlich auch dich irgendwann wieder einmal zu sehen. Viel Glück ich freue mich auf deinen nächsten Bericht. mit lieben Grüssen Jeepli
Tobias Zweifel 17. September 2020 — Autor der Seiten
Wieder einmal super Worte! Danke viel mal. Das Wetter war die letzten zwei Tage immerhin etwas besser. Ich hoffe das bleibt für die nächsten Tage auch so. Wie genau und wann meine Heimreise stattfindet weiss ich noch nicht genau.
Der nächste Bericht kommt bestimmt und diesmal auch mit mehr Abnteuer! Liebe Grüsse vom Skala